Bocholt, 30.7.2017. Apostel Walter Schorr feiert mit den Gemeinden Bocholt und Borken einen Gottesdienst. Mit 114 Teilnehmern ist die Kirche fast voll besetzt.
Der Männerchor des Kirchenbezirks Dinslaken, sowie ein Chor aus Sängern beider Gemeinden, begleiteten den Gottesdienst musikalisch. Dem Gottesdienst legte Apostel Schorr das Bibelwort aus Offenbarung 21 Vers 5 zugrunde, welches Stammapostel Schneider kürzlich in einem Gottesdienst verwendete: "Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!“
Zunächst ging der Apostel in seiner Predigt auf das vom Gemeindechor vorgetragene Lied aus dem Neuapostolischen Chorbuch "Wo soll ich gehn" (CM 129) ein, in dem musikalisch immer wieder die Bitte vorgetragen wurde, dass Jesus Christus, der Herr, mt seinen reichen Gaben bei uns einkehren und uns segnen möge.
Sich durch Jesus verändern lassen
Die Gläubigen sollten den Inhalt des Liedes verinnerlichen und erleben, dass sich ein Christ im Innern wandeln und verändern könne. Da wo Jesus Christus einkehrt, das heißt, sich ein Mensch in seinen Gedanken und seinem Verhalten an dem Evangelium Jesu Christi orientiert, ist der allmächtige Gott am Werk. Dann seien immer Veränderungen zu erleben, erklärte der Apostel. Jesu stehe für solche Veränderungen. Als er z.B. Zachäus traf, gab er nichts auf die Meinung der Anderen und konnte so aus dem Zöllner einen aufrichtigen Mann machen. Auch heute sollten sich Christen durch das Evangelium verändern lassen. Dies helfe, wenn sie mit ihren Verhältnissen unzufrieden oder mit dem Verhalten von Mitmenschen nicht einverstanden sind. Zuweilen bedürfe es eines Perspektivenwechsels, einer "neuen Brille", was zu einer anderen Sicht auf die Gegebenheiten führe.
Platz machen, für das Neue
Jesus habe in seiner Lehrtätigkeit völlig Neues gepredigt, führte der Apostel das eingangs verwendete Bibelwort weiter aus. Die Juden zur Zeit Christi hatten ihre Schwierigkeiten, sich von den alten Verhaltensmustern zu lösen. „Sie klebten an den alten Gesetzen“, erläuterte Apostel Schorr. Jesus legte andere, neue Maßstäbe an. Mit der Bergpredigt wurde den damaligen Zuhörern viel abverlangt. Ebenso war die Himmelfahrt Jesu und die Ausgießung des heiligen Geistes etwas Neues, was das Leben der Gläubigen beeinflusste. Auch in Zukunft würde es mit der „Hochzeit im Himmel“ und dem "Tag der Wiederkunft Christi", der ja jeden Tag stattfinden könne, neue Veränderungen geben, die die Christen erwarten würden bzw. erwarten sollten.
Nach einer Predigtzugabe durch Bezirksevangelist Horst Preuten, leitete Apostel Schorr zum Heiligen Abendmahl über. Nach dem Vaterunser, der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls spendete der Apostel heute auch das Heilige Abendmahl für Entschlafene, welches er den Evangelisten Wolter und Wolle stellvertretend für die Entschlafenen reichte (Heilsvermittlung für Verstorbene).
Der Gottesdienst endete sodann mit Gebet und abschließendem Segen.
30. Juli 2017
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