Wesel, 21.03.2021. An diesem Sonntag spendete Bezirksvorsteher Jürgen Follmann dem Ehepaar Ingrid und Dietmar Bruns den Segen zu ihrem 40-jährigen Ehejubiläum. Dietmar Bruns ist als Hirte und Vorsteher der Gemeinde Wesel zugleich auch Stellvertreter des Bezirksvorstehers.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente ein Wort aus Psalm 111, 4, 5: Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. Er gibt Speise denen, die ihn fürchten; er gedenkt auf ewig an seinen Bund.
Gottes Hilfe ist lobenswert
Jürgen Follmann eröffnete die Predigt mit einem Wort, welches der Apostel kürzlich verwendet hatte. Psalm 68, 20: Gelobt sei der Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch.
Er beschrieb, anhand von Beispielen aus der Bibel, dass es immer wieder zum Teil ausweglose Situationen gäbe, in denen Gott geholfen hat. Beispielsweise beim Auszug aus Ägypten, als Mose das Volk offenbar in eine Sackgasse ans rote Meer führte, wobei sie von dem Heer der Ägypter verfolgt wurden. Hier zeigte Gott besondere Hilfe, indem er das Meer teilte und die damit bedingte Errettung des Volkes vollzog.
Wunder Gottes
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes ging der Bezirksvorsteher auf das „Wunder“ des Abendmahls ein. Er beschrieb die verschiedenen Ebenen: Zum einen sei es ein Gedächtnismahl, welches der Herr Jesus durch sein Opfer gestiftet hat und uns beim Genuss dazu auffordere seinem Leiden zu gedenken. Zum anderen sei es ein Zukunftsmahl, das auf seine Wiederkunft verweise und es sei ein Dankesmahl, zudem wir immer wieder eingeladen sind Gott für das Opfer Jesu und der damit verbundenen geistigen Speise zu danken.
Beim Herrn bleiben - Segen
Danach spendete der Älteste Follmann dem Jubelpaar den Segen zur Rubinhochzeit. Hierzu verwendete er ein Bibelwort aus Apostelgeschichte 1, 4: Und als er mit ihnen beim Mahl war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheißung des Vaters, die ihr – so sprach er – von mir gehört habt.
Mit diesem Wort empfahl der Älteste den Jubilaren im freudigen Erwarten auf unsere Zukunft, auf die Wiederkunft Christi, zu warten und die Hoffnung zu behalten. Dieses Warten habe auch Auswirkungen auf unser Verhalten. Er riet dem Rubinhochzeitspaar, die Gemeinde nicht zu verlassen, in der geschwisterlichen Gemeinschaft fest zu bleiben und nicht verärgert zu sein, wenn Gott unserem Nächsten vergäbe, eben auch denen, die uns nicht immer wohl gesonnen sind.
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