Wesel, 01.12.2024. Diesen Gottesdienst konnte die Gemeinde Wesel mit Bischof Michael Eberle feiern. Zu diesem Festtag wurde das Sakrament der Heiligen Wassertaufe gespendet, aber auch eine Verabschiedung vorgenommen.
Grundlage war das Bibelwort aus Sacharja 9,9a: „Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze!“
Beginn des neuen Kirchenjahrs
Der Bischof begann sein Dienen mit dem Hinweis, dass ab heute mit dem Advent ein neues Kirchenjahr beginne. Zur Erfassung benötige es aber ein Geschichtsbewusstsein. Auf der geistlichen Ebene erinnern wir uns an die Menschwerdung Jesus. Die Botschaft, bzw. das Versprechen: „Jesus wird wiederkommen und uns zu sich holen“, wurde eindrucksvoll erneuert. Um die frohe Botschaft rein und frei verbreiten zu können, müsse man sich heiligen. Möglicher irdischer Konsum könne den Blick auf das Göttliche trüben.
Zur Zeit Sacharjas durchlebte das Volk Israel eine schwierige Zeit. Doch Sacharja konnte dem Volk verheißen, dass es eine Änderung zum Besseren geben werde.
Bedeutung des Advents
Zu Beginn seines Beitrages erinnerte Vorsteher Arndt an das Lied „Advent ist es heut“. Advent bedeute Ankunft. Gläubige Christen sehen voller Ehrfurcht in die Vergangenheit, mühen sich in der Gegenwart nach Gottes Geboten zu leben und freuen sich auf die Zukunft bei Gott.
Vorbereitung auf den König
Vorsteher Kittelberger zeigte auf, was einen irdischen König ausmache. Dieser repräsentiere Würde und Macht. Wer einmal zu einer Audienz zum König geladen werde, werde ganz sicher ein festliches Gewand wählen. Wieviel mehr wollen wir uns vorbereiten und im Geistlichen kleiden, wenn Jesus Christus als unser König in sein Reich einlädt.
Sakrament der Heiligen Wassertaufe
Zur Taufe des neuen Gemeindemitgliedes Eliana Marina Föste hieß der Bischof den Täufling vor dem Altar Willkommen. Das Bibelwort aus Psalm 27, 1: „Der Herr ist mein Licht“ unterstrich noch einmal die Verbindung zu unserem Schöpfer.
Verabschiedung
Vorsteher Arndt nahm die Verabschiedung der Glaubensschwester Stefanie Schmale sowohl als Religionslehrerin als auch aus der Gemeinde vor. Diese war erforderlich, da unsere Schwester den Wohnort, u.a. aus beruflichen Gründen verändern musste. Stefanie Schmale hatte sich in der Gemeinde Wesel mit ihren Gaben eingebracht als Chorsängerin, Religionslehrerin und nicht zuletzt war sie auch in der Kirchenreinigung aktiv. Der Vorsteher dankte ihr für ihr Engagement.
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