Dinslaken, 04.05.2025. An diesem Sonntag feierte Bischof Eberle einen Bezirksgottesdienst, zu dem der gesamte Bezirk eingeladen war. Rund 210 Gottesdienstteilnehmer waren vor Ort.
Als Grundlage des Gottesdienstes diente ein Bibelwort aus Lukas 24, 15-16: „Und es geschah, als sie so redeten und einander fragten, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen. Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten.“
Der Bischof ging in seinem Dienen auf das Lied der Sänger ein und stellte zuerst den „Lieblingsort“ in den Mittelpunkt: Auch wenn alle so einen Lieblingsort haben, so sei doch die Gemeinde der gemeinsame Lieblingsort, an dem man das „Erlebnis des Glaubens“ erlebe.
Die Emmausjünger begegnen Jesus
Die Emmausjünger, auf die sich das Bibelwort bezieht, waren enttäuscht, dass Jesus am Kreuz gestorben war. Sie wussten zwar, dass Jesus auferstanden und das Grab leer war, doch all das tröstete sie nicht. In diesem Gemütszustand suchten sie einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlten, ihr Zuhause, Emmaus.
Jetzt geschieht das Besondere: Jesus geht mit ihnen, aber sie erkennen ihn nicht. Er erklärt ihnen den Heilsplan und wird, als sie in Emmaus angekommen sind, von ihnen „genötigt“ bei ihnen einzukehren. Als er mit ihnen das Brot bricht, erkennen sie ihn.
Der Herr gehe auch heute mit uns, ggf. auch in die falsche Richtung und schenke uns Erkenntnisse des Glaubens. Wir im Alltag erleben durch den Heiligen Geist seine Begleitung. Insbesondere im Gottesdienst erfahre man seine Gnade, seinen Trost und seine Liebe.
Auf Gott setzen
Im Mitdienen ging Priester Plieske ebenfalls auf das Lied der Sänger ein und griff den Gedanken „Auf etwas zu setzen“ auf. Worauf setzen wir? Setzen wir immer auf Jesus, ist Jesus unser „Lieblingsmensch"?
Der stellvertretende Bezirksvorsteher Ansorge griff in seinem Mitdienen den Gedanken auf, dass das Handeln der Emmausjünger menschlich nachvollziehbar sei, jedoch falsch bleibe und wir immer bei Gott Zuflucht suchen sollten. Der Herr spreche uns auch heute Mut zu, wenn er sagt: „Ich will wiederkommen und euch zu mir nehmen.“
In der Vorbereitung zum Heiligen Abendmahl wies Bischof Eberle besonders darauf hin, dass wir dafür sorgen müssen, dass das Heilige heilig gehalten wird und das Heilige Abendmahl heilig bleibt.
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