Wesel, 11.05.2025. Am Sonntag feierten die beiden Gemeinden Voerde-Friedrichsfeld und Wesel gemeinsam den Gottesdienst in Wesel. An diesem Sonntag erlebte Felix Vietz seine Konfirmation. 105 Gottesdienstbesucher, darunter viele Freunde und Verwandte von Felix, hatten sich eingefunden um den Festgottesdienst, den Priester Renè Kittelberger, Vorsteher der Gemeinde Voerde-Friedrichsfeld, leitete, mitzuerleben.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort, das Stammapostel Jean-Luc Schneider den diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden gewidmet hat:
„Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“ (Philipper 2,4)
Zu Beginn seiner Ausführungen wandte sich der Vorsteher zunächst an die Eltern des Konfirmanden, Sina und Markus. Er erinnerte daran, dass sie Gott bei der Heiligen Wassertaufe bzw. der Heiligen Versiegelung von Felix das Versprechen gegeben haben, ihren Sohn in den neuapostolischen Glauben einzuführen. Er dankte ihnen für die Umsetzung dieses Versprechens. Dies sei die Grundlage dafür, dass sich Felix heute in der Konfirmationshandlung öffentlich zu Gott bekennen kann.
Felix und der versammelten Gemeinde empfahl Renè Kittelberger dann, das Herz dem Werben Jesu zu öffnen. So könne man geistliche Impulse empfangen, die dazu beitragen, Gottes Leitung in seinem Leben zu erfahren.
Gutes tun
Apostel Paulus gab seinerzeit den Gläubigen der Gemeinde Philippi Hinweise, wie sie ihr Leben in der Gemeinschaft mit Christus gestalten können. Dazu gehört auch das o.a. Bibelwort. Christen seien nicht egoistisch, sondern bemühen sich auch dem Nächsten Gutes zu tun. Dabei dürften sie erleben, dass Gutes tun, schöne Empfindungen im eigenen Herzen auslöse. Auch sich selbst dürfe man Gutes tun. Gott verlange nicht, dass man alles aufgebe und sich nur noch um andere kümmere.
Diakon Manuel Nitsch, Jugendbeauftragter des Kirchenbezirks Dinslaken, wies in seinem Predigtbeitrag darauf hin, dass Jesus Christus der Maßstab ist, an dem wir unser Handeln ausrichten können. Er erinnerte auch an den vielfach erlebten Zusammenhang: „Wer etwas für den lieben Gott tut, für den tut auch Gott etwas."
Überleitung zur Konfirmationshandlung
Nach dem gemeinsamen Gebet des „Unser Vater“ und der Sündenvergebung bat Priester Kittelberger die Gemeinde, sich zu setzen. Diakon Meik Vietz verlas den Brief des Stammapostels an alle diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden. Der Gemeindechor leitete mit einem Beitrag die Konfirmationshandlung ein, zu der sich Felix und der Vorsteher vor dem Altar trafen. Den Gedanken des Chorliedes aufgreifend ermunterte der Vorsteher Felix immer wieder zu Jesu zu gehen. Damit verbunden sei auch die Reaktion Jesu, er komme dann auch zu dir. So könne ein schönes Leben mit Jesu gestaltet werden.
Nachdem Felix sein Bekenntnis zu den Glaubensartikeln der Neuapostolischen Kirche mit seinem Ja bekundet hat, bestätigte er dieses Ja mit dem Aufsagen des Konfirmationsgelübdes. Priester Kittelberger lud dazu die gesamte Gemeinde ein, Felix zu begleiten und das eigene Bekenntnis zu dem dreieinigen Gott noch einmal zu bestätigen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beendete der Vorsteher den Gottesdienst mit Gebet und Segen. Anschließend nutzten viele der Anwesenden die Gelegenheit, dem Konfirmanden Felix ihre Glück- und Segenswünsche auszusprechen.
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