Wesel, 17.12.2023. Am heutigen Sonntag erlebten die Gemeinden Friedrichsfeld-Voerde und Wesel gemeinsam den Gottesdienst mit Bischof Michael Eberle in Wesel. 92 Gottesdienstteilnehmer waren zugegen, darunter einige Gäste.
Der Bischof diente mit dem Wort aus Johannes 1,6-7: „Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Der kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeuge, auf dass alle durch ihn glaubten.“
Der Bischof ging zum Anfang des Gottesdienstes auf die aktuelle Adventszeit ein. Er stellte der Gemeinde die Frage, wie oft sie den Advent schon begangen habe und ob der Advent ihnen immer wieder den Plan Gottes bewusst mache oder er einfach nur Tradition geworden sei.
Johannes der Täufer – Wegbereiter für Jesus Christus
Johannes der Täufer lebte damals sehr zurückhaltend, rief jedoch die Menschen mit klaren Worten zur Buße auf. Johannes machte darauf aufmerksam, dass es nicht ausreiche „Abrahams Kind“ zu sein. Nur wer veränderungsbereit sei, überwinde die Trennung zu Gott.
Der Bischof machte darauf aufmerksam, dass dieses auch heute noch gelte. Die Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung seien der Start des Weges zur ewigen Gemeinschaft mit Gott. Heute würde man die Gegenwart des Herrn nicht mehr in Person erleben. Diese Ankündigung habe Gott durch die Geburt seines Sohnes in Bethlehem schon umgesetzt. Die Auswirkung dürfen wir jedoch auch heute noch durch das Apostolat, welches Jesus uns hinterlassen hat, erleben. Um Gottes Plan, die Heimholung der Brautgemeinde, erleben zu können, müssen wir den Aposteln folgen und Buße tun.
Buße und Umkehr
Hirte Bruns stellte in seiner Mitpredigt heraus, dass Johannes der Täufer oftmals sehr negativ vorgestellt wurde. Er sei es aber, der die damaligen Gemeinden auf Jesus Christus vorbereitet habe. Sein Wirken könne also auch positiv betrachtet werden. Buße sei wichtig, denn es bedeute Umkehr also zum lebendigen Glauben zurückzukehren.
Priester Tobias Seiderer ging noch einmal zu dem Anfang des Gottesdienstes zurück. Gott helfe einem immer wieder dabei Gnade zu finden. Der Priester richtete die Frage an die Gottesdienstteilnehmer, ob das auch Brauchtum oder immer noch lebendiger Glaube für sie sei. Er nutzte dabei den Tannenbaum als Beispiel. Dieser strahle in der Adventszeit immer ganz besonders. Wir dürfen nach der Sündenvergebung auch so strahlen!
Im Anschluss an den Predigtteil, die Freisprache und die Feier des Heiligen Abendmahls öffnete Bischof Eberle noch 2 Türchen für die Gemeinden Friedrichsfeld-Voerde und Wesel. Für die Gemeinde Friedrichsfeld-Voerde wurde der Glaubensbruder Tristan Muster als Diakon bestätigt. Diakon Holger Weischenberg wurde als stellvertretender Jugendleiter für die Gemeinde Wesel ernannt.
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