Bocholt, 26.07.2026. Die Gemeinden Bocholt und Borken erlebten an diesem Sonntag mit dem stellvertretenden Bezirksvorsteher Torsten Scheibenzuber die Rubinhochzeit von Rolf und Birgit Wenning.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Matthäus 6,12: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“
Das Gleichnis vom Schalksknecht
Priester Scheibenzuber verwies zunächst auf das Gleichnis vom Schalksknecht. Dieser hatte eine große Menge von Schulden gegenüber dem König. Der König erließ ihm diese Schulden. Jedoch war der Schalksknecht nicht dazu bereit, einem seiner eigenen Knechte, der ihm bedeutend weniger schuldete, seine Geldschuld zu erlassen (nachzulesen in Matthäus 18, 21-35).
„Wie sind wir bereit mit unserem Nächsten umzugehen?“, fragte der Priester. Gott sehe das Bemühen, dem Nächsten zu vergeben. Er sei der Einzige, der Sünden vergeben kann.
Wertschätzung der Sündenvergebung
Priester Plieske fügte in seinem Predigtbeitrag hinzu, dass die Gefahr bestehe, dass die Sündenvergebung zur Gewohnheit werde. „Pass auf! Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass du die Sünden vergeben bekommst“, so der Rat des Priesters.
Segen zur Rubinhochzeit
Zur Vorbereitung auf die Rubinhochzeit sang die Gemeinde das Lied 191 „Nimm Jesus in dein Lebensschiff“. Im Anschluss bat der stellvertretende Bezirksvorsteher Rolf und Birgit Wenning vor den Altar.
Priester Scheibenzuber gab ihnen das Bibelwort aus Philipper 1, 6 mit auf den Weg: „[…] ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.“ In Bezug auf das Eheleben bedeute dies, sich in der Ehe weiterzuentwickeln, dass das Vertrauen zueinander immer mehr werde, sich aufeinander zu verlassen und eine schöne Zeit gemeinsam erleben zu können.
Das Wort beziehe sich auch auf das Glaubensleben. Gott habe ein gutes Werk im Rubinhochzeitspaar angefangen und Priester Scheibenzuber äußerte den Wunsch, dass sie dem Herrn immer mehr vertrauen können. Anschließend spendete er dem Ehepaar den Segen zur Rubinhochzeit.
Nach dem Gottesdienst hatte die Gemeinde noch Gelegenheit das Rubinhochzeitspaar zu beglückwünschen.
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