Dorsten, 11.10.2026. Im heutigen Gottesdienst empfing die kleine Matilda, Tochter von Anna und Tobias Bublitz, das Sakrament der Heiligen Wassertaufe durch Evangelist Daniel Ansorge. Insgesamt waren 137 Gottesdienstteilnehmer vor Ort, zudem waren 22 per IPTV und Telefon angeschlossen.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus der Offenbarung 4, 11: „Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.“
Evangelist Daniel Ansorge begann seine Predigt mit dem Hinweis, dass Gott dieses wunderbare, kleine Leben geschaffen habe, dem heute das Sakrament der Heiligen Wassertaufe gespendet werden soll. Es sei Gott, der sich zu Matilda bekenne und ihr in seiner Liebe zurufe: „Du gehörst zu mir. Ich habe dich lieb.“ Aber nicht nur zu ihr gehe dieser Ruf. Alle hier Anwesenden sollen sich angesprochen fühlen.
Das Wort des Apostels Johannes aus der Offenbarung beschreibt eine besondere Situation, ein besonderes Bild: Gott sitzt auf seinem Thron, die Engel stehen ihm gegenüber, loben und preisen ihn, danken für das Leben und die Schöpfung. Was gebe es Schöneres als Gott zu danken für das Leben in dieser Welt.
Die Liebe teilen
Der Evangelist wies unter anderem auf die Weltwunder hin, über die sich Menschen in ihren Urlauben freuen, wenn sie staunend vor der Natur stehen und diese bewundern. Aber nicht nur die Welt sollte bestaunt werden, sondern auch der Schöpfer in all seinen Werken. Denn er selbst sagte, dass es gut sei, was er schuf. Für jeden Menschen schuf er alles, was sie benötigen, um verantwortungsvoll davon zu nehmen, zu geben, zu teilen, um in der Nächstenliebe würdig und respektvoll miteinander umzugehen.
Die Gemeinde solle die Liebe in sich entfalten lassen, denn Liebe, die geteilt werde, würde nicht weniger werden. Jeder solle dafür sorgen, dass er Gott lobpreist, indem er dieser Liebe in sich Raum gebe. Durch die Offenbarungsgeschichte habe Gott gelehrt, dass es einmal eine neue Schöpfung geben werde, in der alles vollkommen sei. Durch Jesus Christus sei der Mensch eingeladen, ihn in der Nachfolge und im Glauben anzunehmen.
Die Schöpfung erleben
Evangelist Klaus Bublitz ergänzte in seinem Dienen, wie der Mensch mit der Schöpfung umgehe, wie er oft versage. Doch Gott habe schon damals die Zusage gegeben: „Solange die Erde besteht, soll nicht aufhören, Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1. Mose 8,22). Seine Wunder, seine Schöpfung, bleibe in seiner Hand, bis die neue Schöpfung vollendet sei.
Das Sakrament der Heiligen Wassertaufe
Evangelist Ansorge bat die Eltern mit Matilda an den Altar. Matilda solle nun eine Christin werden, durch das Sakrament der Heiligen Wassertaufe. Er erklärte kurz das Patenwesen im neuapostolischen Glauben: Die ganze Gemeinde, die hier versammelt sei, werde Zeuge der Heiligen Wassertaufe und somit auch Verantwortung übernehmen. Matilda würde in der Gemeinde willkommen geheißen, ihre Entwicklung würde gesehen werden.
Dann gab er ihnen das Bibelwort aus Jesaja 43, 1: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“ Das sei die Zusage Gottes zur kleinen Matilda, zu ihrer Seele. Sie brauche sich nicht zu fürchten. Gott werde immer an ihrer Seite sein, er habe sie bei ihrem Namen gerufen. Er kenne sie schon besser als wir, er kenne seine Kinder und er werde nicht an ihr vorübergehen. Anschließend spendete Evangelist Daniel Ansorge nach Gebet das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
Der Gottesdienst endete mit Gebet und Segen.
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