Dorsten, 26.04.2026. Heute erlebten Elina Scheff und Lucia Rodriguez den Segen zu ihrer Konfirmation. Es waren 110 Gottesdienstteilnehmer vor Ort, davon neun Kinder und 21 Gäste. 27 kranke und betagte Gemeindemitglieder wurden per IPTV und Telefon zugeschaltet.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort, das Stammapostel Jean-Luc Schneider den diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden gewidmet hat aus Matthäus 10, 32: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“
Nachdem Evangelist Klaus Bublitz die Grüße vom Apostel Denker ausgerichtet hat, ging er direkt auf diesen besonderen Tag ein. Er sprach die vielen Vorbereitungen an, die getroffen wurden, die Gemeinde sowie Freunde und Gäste, die sich aufgemacht haben, um diesen Festtag miterleben zu können. Einen besonderen Segen soll es heute geben. Er erinnerte an die Taufe, als die Eltern ihre Mädchen an den Altar trugen – jetzt nach 14 Jahren können beide selbstständig am Altar ihren Glauben bekennen.
Konfirmation – Bekennen
„Ich bekenne mich zu Jesus Christus, werdet ihr nachher sagen“, ergänzte Evangelist Bublitz. Doch es könnte sein, dass sie Fans von irgendetwas werden, das ihre Augen glänzen ließe, wenn nur davon gesprochen würde. Fahnen oder Kleidungsstücke werden getragen, um öffentlich zu zeigen: Wir gehören dazu! Vielleicht würde ein Mensch weinen, weil er nicht dazugehört und andere achtlos an ihm vorübergehen. Die Konfirmandinnen müssten sich entscheiden, ob sie vorübergehen oder stehenbleiben und ihn mitnehmen.
Im Leben könnten Momente kommen, in denen man meint, es liefe nicht alles gut, Nachteile könnten entstehen. „Was haben wir gelernt?“, fragte der Evangelist. „Mit Jesus Christus werden wir die rechte Entscheidung treffen, mit ihm werden wir siegen!“
Ein Diakon sagte einmal in seinem Dienen, er sei ein Fan von Jesus Christus. Die Konfirmandinnen könnten auch Fans von Jesus Christus werden. Das sei ihnen heute ins Herz gelegt, so wie das Bibelwort, das der Stammapostel für heute gab. Der treue Gott hätte schon viel an jedem Einzelnen gewirkt. „Wirkt auch ihr für ihn. Lasst euch ermutigen zur aktiven Mitgestaltung der Gemeinde“ , appelierte der Evangelist.
Verantwortung übernehmen
Diakon und Konfirmandenlehrer Tobias Bublitz wies darauf hin, dass nun zwei Kinder weniger in der Gemeinde seien, dafür zwei mündige Christen mehr, die nun Verantwortung für ihr Glaubensleben übernehmen können. Er forderte sie auf: „Seid aktiv im Gebetsleben, auch kritisch, hinterfragt und prüft. Und wenn es Probleme geben sollte, kommt zu uns, wir sind weiterhin für euch da.“
Treu bleiben
Priester Roland Jakaytis ergänzte in seinem Dienen, dass beiden viel ins Herz gelegt wurde. Dennoch könnte es einmal sein, dass sich eine Glaubensschwäche einstelle und die Lust auf Gottesdienst fehle. „Dann denkt daran, Jesus Christus hat für uns alle das Opfer gebracht. Heute gebt ihr ihm das Versprechen, treu zu bleiben“, so der Priester.
Segen zur Konfirmation
Nach dem gemeinsamen Gebet „Unser Vater“ und der Sündenvergebung las Evangelist Bublitz den Brief des Stammapostels an alle diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden vor. Elina Scheff und Lucia Rodriguez traten vor den Altar. Die Konfirmandinnen wünschten sich, dass alle Amtsträger dazukämen, um mit ihnen gemeinsam das Gelübde zu sprechen. Dazu stand die Gemeinde auf. Die Frage, ob sie sich zu ihrem neuapostolischen Glauben bekennen möchten, bestätigten sie mit einem vernehmbaren JA und sprachen das Konfirmationsgelübde. Es folgten der Segen zur Konfirmation und die Feier des Heiligen Abendmahls. Der Gottesdienst endete mit Gebet und Schlusssegen.
Anschließend nutzten viele der Anwesenden die Gelegenheit, den Konfirmandinnen ihre Glück- und Segenswünsche auszusprechen.
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