Dorsten, 15.03.2017. Am Mittwoch, den 15. März 2017 feierte Bezirksapostel Reiner Storck mit 196 Teilnehmern einen Gottesdienst in der Gemeinde Dorsten, Kirchenbezirk Dinslaken.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Römer 8, 16 u. 17: "Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gotteskinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden."
Der Stammapostel kommt nach Wuppertal
„Ich heiße Euch am Altar unseres himmlischen Vaters herzlich willkommen und freue mich in Dorsten sein zu dürfen. Ich erinnere mich, dass ich vor ca. 3 Jahren hier meinen ersten Gottesdienst als Bezirksapostel gehalten habe.“ So zeigte der Bezirksapostel gleich zu Beginn seine Verbundenheit mit der versammelten Gemeinde. Er wies auf den Sonntagsgottesdienst am 19.03.2017 hin, wenn unser Stammapostel in der Stadthalle Wuppertal einen Gottesdienst feiern wird, der in vielen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen per Videoübertragung mitgefeiert werden kann. Auch viele Kranke können die Predigt per Internet oder Telefonübertragung verfolgen. „Es geht hier nicht um Personenkult," so der Bezirksapostel, "Unser Stammapostel kommt als unser Segensträger, als unser Freund. Seine Aufgabe ist es eine Kirche Christi mit Wohlfühlgarantie zu bereiten. Mögen wir doch Impulse für Sonntag an alle Geschwister aussenden, damit eine große Schar von Gotteskindern an diesem Gottesdienst teilnehmen kann.“
Sich an die eingeladenen Lehrkräfte aus der Sonntag- und Vorsonntagschule wendend, griff Bezirksapostel Storck den Gedanken zum Jahresmotto des Stammapostels auf: Ehre sei Gott, unserem Vater! Er habe sich gefragt, wie Lehrkräfte unseren Kindern dieses Motto begreiflich machen sollten. Er nannte dazu einige Gedanken aus dem Psalm 103 welcher unter der Überschrift „Das hohe Lied der Barmherzigkeit Gottes“ steht. Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass wir Gott schon manches gute und schöne Erlebnis zu verdanken haben: „Nehmen wir den Kindern die Ängste und erinnern sie an etwas Schönes. Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat, …“
Paulus und die Römer
Apostel Paulus verfolgte 54 n. Ch. eine Strategie, um das Werk Jesu Christi von Rom aus in Richtung Westen zu treiben. Rom war zur damaligen Zeit pulsierender Weltmittelpunkt mit einem Imperator. In der großen, römischen Bevölkerung gab es für alle Lebensbereiche einen zuständigen Gott und sehr viele Halbgötter, beleuchtete der Bezirksapostel die historische Situation kurz. Dadurch war auch damals die kleine christliche Gemeinde in Rom bedrängt. Die Menschen suchten nach Beweisen, um an Gott glauben zu können. Es steht nicht geschrieben, welche Strömungen es genau in dieser Gemeinde gab. Was setzte Apostel Paulus dagegen? Er ließ sich nicht aufhalten, Gottes Werk vorwärts zu treiben. Unterwegs in Richtung Westen machte er einen Besuch in Rom und Gottes Geist gab Zeugnis von dem dreieinigen Gott.
Jesus Christus - Lehrmeister und Vorbild
Auch zu Jesu Zeiten selbst wollten die Menschen Beweise für seine Gottessohnschaft. Er wurde während seiner Lehrzeit durch den Teufel in der Wüste besonders angefochten:. "Mache doch Steine zu Brot …, wir kennen die Begebenheiten" (vgl. Matthäus 4, 3). Er ließ sich nicht aufhalten und ging seinen Weg trotz widriger Umstände weiter. Jesus vollbrachte auch etliche Wunder und die Schar der Menschen war dabei immer besonders groß. Es gab beispielsweise die Speisung der 5000 Menschen, alle wurden satt. Er wurde bei solchen Anlässen oft bejubelt. Das waren die Beweise, die die Menschen haben wollten.
Das änderte sich aber, als Jesu sagte: "Du musst wiedergeboren werden aus Wasser und dem heiligen Geist …" Viele blieben dann nicht mehr bei Ihm. Dann wendete sich sein Lebensweg und er war im Garten Gethsemane alleine und hatte große Angst. Er betete so fest, dass seine Schweißtropfen wie Blutstropfen wurden. Er schrie zu Gott: "Vater, wenn es möglich ist, dann lass diesen Kelch an mir vorübergehen." Der Satz danach war aber der entscheidende: "...nicht mein, sondern dein Wille geschehe." Der Vater erhörte ihn, was den Tod am Kreuz betrifft, nicht. Am Ende seiner Lehrzeit starb Jesus Christus, unter Qualen, einsam am Kreuz. Selbst da trat er noch als Barmherziger auf. Aber sein Lehre lebte weiter und sein Werk ließ sich nicht aufhalten und wuchs, verbreitet durch die urchristlichen Apostel und Gläubigen. Wir glauben, in der heutigen Zeit hat Gott, unser himmlischer Vater, Apostel gesandt, welche die Jesu Lehre in Wort und Sakrament verkündigen. Dieses Werk Gottes strebt der Vollendung entgegen.
Miterben am Leiden Jesu Christi und seiner Herrlichkeit
In der heutigen Zeit wollen die Menschen von Glaubensbekenntnissen ebenfalls nichts mehr hören. Außer Gottvertrauen und unserer schönen Jesuslehre haben wir dem nicht viel entgegen zu setzen. Sind wir nicht zum Teil sogar selbst enttäuscht vom Wandel unter- und miteinander, selbst im und vom Kreis der Amtsträger? Wir schreien zu Gott und beten um Veränderungen. Trotzdem erfahren wir hier und da Misserfolge, obwohl wir uns etwas anderes erbeten haben. Werden wir nicht erhört? Unser Leiden ist das Erbe am Leibe Jesu Christi. Das Werk geht weiter und wird vollenden, auch wenn wir selbst zunächst keinen Erfolg sehen. Was macht unser himmlischer Vater? In seinem Werk werden weiter Gemeinden gegründet. Er bereitet uns vor auf den großen Tag der himmlischen Hochzeit. Unser Leiden gehört mit zum Erbe Jesu Christi, wir müssen durch diese Geschehnisse hindurch. Die Entwicklung des Werkes Gottes lässt sich dennoch nicht aufhalten und die Verheißung wird sich erfüllen, Miterben der Herrlichkeit Christi zu werden.
Predigtbeiträge von Bischof Peter Johanning und Apostel Walter Schorr
Bischof Peter Johanning griff den Aspekt heraus, dass wir vor dem Hintergrund des Bibelworts aus dem Römerbrief auch bewusst Leidensgenosse von Jesus Christus sein kann. Es gelte, Erbe auch der Herrlichkeit zu werden. Apostel Walter Schorr unterstrich mit seinem Beitrag auch, was erben alles bedeuten kann. Der Bezirksapostel habe dies deutlich gemacht.
Miterbe der Herrlichkeit Christi zu werden, also bei Jesu Wiederkunft angenommen zu werden, ist das Glaubensziel neuapostolischer Christen, vgl. KNK 10.1)
18. März 2017
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
