Wesel, 22.09.2024. Die Glaubensgeschwister Angelika und Horst Ott feierten an diesem Sonntag ihre Goldhochzeit, zu der Vorsteher Markus Arndt ihnen den Segen spendete. Zahlreiche Gäste konnten das Goldhochzeitspaar umgeben, dazu waren noch Telefonteilnehmer bis nach Portugal angeschlossen.
Dem Herrn dienen
Das Bibelwort aus Josua 24,15b: „Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen“, war die Grundlage des Gottesdienstes. Vorsteher Arndt ging einmal besonders auf diesen großen Mann Gottes ein. Josua als Nachfolger Moses glaubte, der großen Aufgabe nicht gewachsen zu sein, aber er hatte Gottes Zusage: „Ich bin bei dir“. Josua hat die Nähe und Gottes Beistand erleben dürfen, unter anderem beim Fall von Jericho. Diese Zusage Gottes galt nicht nur in der Vergangenheit, sondern gelte auch in der Gegenwart, wie auch in der Zukunft. Voraussetzung für diesen Beistand sei das uneingeschränkte Vertrauen in Gott.
Dankbarkeit und Nächstenliebe
Der Vorsteher ging auch auf die Dankbarkeit ein. Die anwesende Gemeinde habe allen Grund, Gott dankbar zu sein, er habe sie erschaffen und auserwählt aus lauter Liebe, sie konnte dazu nichts beitragen. Das Doppelgebot der Liebe besagt aber auch: „Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Der Vorsteher gab ein Rezept, wie man seinen Nächsten lieben könne. Liebe und Freundlichkeit gegenüber dem Nächsten können auch bestehende Mauern einstürzen lassen.
Wahrhaftiges Dienen
Priester Naaz ging bei seiner Zugabe auf das Lied der Sänger „Ich bin bereit und diene gern“ ein. Er erklärte, wie man das wahrhaftige Dienen in Worte fassen könne. Dienen könne man auch vergleichen mit dem Erfüllen einer wichtigen Aufgabe. Priester Naaz brachte das Beispiel eines Verkäufers, der von seinem Produkt nicht überzeugt ist. Diese fehlende Überzeugung würde beim Anpreisen des Produktes schnell auffallen. Man müsse nicht nur in Worten, sondern auch in der Tat authentisch sein.
Goldhochzeit
Die Segenshandlung begann mit dem Wunschlied des Goldhochzeitpaares „Der Herr ist mein Licht“, an dem sich nicht nur die Sänger, sondern die ganze Gemeinde beteiligte. Der Vorsteher hatte im Vorfeld dem Paar unter anderem die Frage gestellt, was ihr Zusammensein präge. Die Antwort lautete: „dass wir einander haben“. Der Vorsteher gab dem Paar ein Wort als Leitgedanken mit aus dem 2.Timotheus 1,7: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
Nach Gebet und Schlusssegen beendete der Vorsteher den Gottesdienst.
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