Bocholt, 04.12.2024. An diesem Mittwochabend besuchte Apostel Carsten Denker die Gemeinde Bocholt. Zu diesem Gottesdienst waren die Nachbargemeinde Borken und die Bezirksämter im Ruhestand eingeladen. Somit konnten 76 Gottesdienstteilnehmer neben der Heiligen Versiegelung von Eliana Föste auch die Ruhesetzung von Priester Gerd Zingler aus der Gemeinde Borken miterleben.
Grundlage des Gottesdienstes war ein Bibelwort aus Jesaja 9, 1: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“
Natürliches und göttliches Licht
Apostel Denker ging zunächst auf die Wichtigkeit des natürlichen Lichts ein. Gott habe dieses Licht den Menschen geschenkt, ohne Licht sei kein Leben möglich. Neben dem natürlichen gebe es auch das göttliche Licht. Das göttliche Licht sei in der Lage die Seele zu verändern. Es könne Unfrieden beseitigen als Friedenslicht. Der Apostel gab den Rat: „Lass dich von diesem Friedenslicht trösten.“
Licht der Hoffnung
Das Licht Gottes sei auch ein Licht der Hoffnung. Apostel Denker rief die Gemeinde dazu auf, an der Hoffnung festzuhalten; Gott, der Herr, komme bald. Wichtig sei, dass man im Licht bleibe. „Bleib an der Hand Jesu Christi, er ist das Licht“, empfahl der Apostel.
Bischof Michael Eberle ergänzte in seinem Predigtteil, dass man schon im alltäglichen Leben den Ausdruck verwende: „Mir ist ein Licht aufgegangen“, um Erkenntnis auszudrücken. „Du kannst Erkenntnis gewinnen. Du kannst durch das Wort Gottes seine Liebe erfahren“, so der Bischof.
Heilige Versiegelung
Apostel Denker wies darauf hin, dass der Heilige Geist eine Gabe sei, die es zu pflegen gelte. Er erklärte der Mutter des Kindes, dass sie ein Vorbild für ihre Tochter sei. Daher solle sie ihrem Kind zeigen, wie wichtig es sei, im Licht Gottes zu bleiben. Im Anschluss spendete der Apostel dem Kind Eliana Föste die Gabe Heiligen Geistes.
Ruhesetzung Priester Zingler
Der Chor sang im Vorfeld das Lied „Der Heiland sorgt für dich“. Apostel Denker griff dieses Lied auf und versicherte dem Priester, dass Gott auch weiterhin für ihn sorgen würde. Er dankte ihm für seine Treue und versetzte ihn in den Ruhestand. Priester Gerd Zingler war 37 Jahre als Amtsträger tätig, davon 15 Jahre als Priester und trat aus gesundheitlichen Gründen verfrüht in den Ruhestand.
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